Restaurant Worthmühle

Worthstr. 4

38640 Goslar

Tel: 05321 / 43402

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www.worthmuehle.de

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Öffnungszeiten:

 

Montag - Freitag

17:00 - 23:00 Uhr

Samstag - Sonntag

12:00 - 14:30 Uhr

17:00 - 23:00 Uhr

 

Reservierungen & Anfragen

jederzeit möglich.

 

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Die Gose ein uraltes Bier aus Goslar

weizenbierGoslar, die alte Kaiserstadt und ehemals freie Reichsstadt war schon im Mittelalter für sein gutes Bier die „Goslarische Gose" bekannt und berühmt. Schon 1181 tauchen nach Überlieferungen im damaligen Domstift erste Berichte über die Herstellung von Bier auf. Ob es sich schon um Gosebier handelt ist nicht bekannt. Dokumentiert ist aber ein Rechtsstreit aus dem Jahre 1397 bei dem der Bischof von Hildesheim für die Goslarer vermittelte und daraufhin die Goslarer Recht bekamen. Als Dank schickte der Rat der Stadt Goslar dem Bischof ein Faß Gosebier! Diese „Goslarische Gose" war begehrt wegen Ihres guten Geschmacks und wurde weithin verkauft.

 

Etwa um 1800 ging die Gosebrauerei zurück und hörte um 1840 ganz auf. Es war gelungen die Bierhefe gezielt zu vermehren und bei der Bierherstellung einzusetzen. Die Biere wurden dadurch besser. In Goslar blieb man aber bei der alten Brauart mit Spontan- Gärung. So kam die Gosebrauerei zum Erliegen.

 

1935 wurde von der Brauerei Fritz Natermann in Goslar versucht, die Gose wieder zu beleben. Es klappte aber nicht.

Von 1993 bis 2004 wurde im kleinen Gosebrauhaus in Goslar-Oker wieder „Gosebier" vom Braumeister Andreas Wagenführer nach altem Rezept gebraut.

 

Heutzutage wird das Gose von der Goslarer Brauerei Junge exclusive für uns gebraut.

 

Probieren Sie die „Gose" und fühlen Sie sich zurückversetzt in Goslars Zeit als Kaiserstadt und freie Reichsstadt.

 

Einige Sprüche zur Gose:

 

Ein Werbespruch der deftigen Art:

Es ist wahrhaft ein hurtig Bier die goslarische Gose, du denkst sie ist im Bauch und hast sie in der Hose

Hiermit wird bekanntgemacht, das niemand in die Gose kackt, denn morgen wird gebraut.

 

Aber auch Lob gibt es:

Was unter den Blumen die Rose, ist unter den Bieren die Gose.

 

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